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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Im Gottbewnßtsein geht nicht mein Bewußtsein ans;Eingeht es wie ein Kind in seines Vaters Haus.

23 .

Du denkest fort und fort, dein Denken ist ein Schaffen,Und deine Denkkraft hat zu fürchten kein Erschlaffen.

Was du einmal gedacht, das kannst du nie vergessen:Was du geschaffen, stets erinnerst du dich dessen.

Indem du meiner dich erinnerst, hast du michIm Innern ewig, und im Innern Hab' ich dich.

Vergiß mich, Welt! ich weiß, daß Er sich mein erinnertUnd sterb' ich außen dir, leb' ich in ihm verinnert.

24 .

Du wähnst, o Weiser, dich von: alten Wahn entkcttct,Wirklich zur Wirklichkeit des Denkens hingcrettet.

Du sprichst:Ich setze nichts voraus mehr gegenwärtig,Eben so wenig nehm' ich etwas an als fertig.

Ich sehe zu, was ist unmittelbar gegeben,

Wie es entwickelnd sich vermittelt." Das isl's eben!

Wo ist unmittelbar Gegebnes denn zu Hans?

Was du vermitteln willst, das setzest du voraus.

23 .

Mein Sohn, das Ehrgefühl ist eine UmgestaltungVom allgemeinen Trieb des Lebens, Selbstcrhaltnng.

Wir fühlen unser Sein gesteigert und gemehrt,

Indem wir anerkannt uns sehen und geehrt.