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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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md als er draußen war, erstaunt' er nicht geringe,

Naß er nnn offenbar statt Schatten sah die Dinge,

IZeiu Auge war noch schwach für die Gewalt des Schonen,IEr mußte nach und nach sich au den Glanz gewöhnen,

»Er sah der Sonne Bild zuerst im Spicgclteich :rie war noch nicht sie selbst, doch schon sich selber gleich,

Laim aber könnt' er ihr ins Auge blicken frei,öeseligt, daß ihr Blick in seinem Auge sei,

Nun aber dnrch's Geschick ist er znriickgekommeuZur Höl', und hat den Sitz dort wieder eingenommen,

Lori sitzen noch, die sich am Schattenbild erbann,

Lenselben wollt' er nnn, was er geschaut, verträum

iöiel Mühe gab er sich, in Bildern zu erklären,i) dis die Bilder nur und nicht die Dinge wären,

Lech sie verstanden's nicht, und glanbtcn's nicht und lachten,Nlnd fuhren ruhig fort die Schatten zu betrachten.

12 ,

^ O Gärtner, der du hier den Baum im Garten ziehst,

Mit stolzer Schöpferlust ans deine Schöpfung siehst,

xm Wahrheit hast du doch den Samen nicht gemacht,

!lüid hast auch nicht daraus den Baum hervorgebracht.

^ech dein ist das Verdienst, daß du den Samen streutest,

>i»d groß den Baum zu zieh», nicht Müh' noch Sorgfalt scheutest.

sbsibäuine sind genug, o Kinder, hier im Garten;3hr müßt beim ersten Baum die Reife nur erwarten.