r selbst ist wol der Duft, er selbst ist wol die Luft,r selbst ist wol der Schall, den er ins Leben ruft.
c»er siebst du unvermerkt in Wärm' ihn sich verlieren,n Spiel der Farben dort, die seine Säume zieren.
er hier des Frühlings Schein, dort Kern von Holz und Stein,Sird im Magnet der Zug und Gegenzug auch sein;
lird schlagen hier als Puls, und dort elektrisch blitzen,
Ind sich in alles zu verwandeln Kraft besitzen.
u kannst nicht zweifeln, Geist, es sei ein großer Geist;ie Frag' ist, was zu ihm du im Verhältnis seist.
38 .
ic Sterne leuchten auch am Tag, nur siehst dn's nicht,Nil deine Angen ganz erfüllet Sonnenlicht.
och wird gesagt, daß man am hellcstcn Mittagns tiefem Brnnnengrnnd die Sterne sehen mag.
Ler so sich ganz vertieft, der hat sich ganz erhoben,hm leuchtet höhres Licht als von der Sonne droben.
lnch sah ich selbst am Tag die Sterne treten vor,lls durch Verfinsterung die Sonn' ihr Licht verlor.
aS ist ein plötzliches eingreifendes Geschick,as ansthnt dem Gemüth ins Ewige den Blick.
och der gelinde Weg, wie man am schönsten sieht>e Stern', ist Nachts wann sich zurück die Sonne zieht.
ie trösten in der Nacht dein Auge, wenn es wacht,
>»d wachen, wenn es schläft, bis neu die Sonne lacht.