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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Hsie Unschuld liebt im Thier Menschähnliches zu sehn,Bosheit im Menschen Thiervcrwandtes zn crspähn.

''' ü leicht ist eines auch aufs andre ansznlegcn,ieil beides überall in beiden: ist zugegen,

a das geringste Thier schon ans den Menschen deutet,id selten sich ein Mensch hat ganz vom Thier gehäutet.

i Aus jedem Thiere guckt ein Stückchen Mensch hervor,

Und jeden Menschen zupft die Thicrheit noch am Ohr.

HVeun Scharfsinn und Verstand nun liebet Unterscheidung,So liebt dagegen Witz und Fantasie Verkleidung.

i - Tech edler als die Lust an der Karrikaturharmlos spielende Begcistrnng der Natur,

1 Tic lieber Niederes um eine Stufe rücktHerauf, als Höheres hinab um eine drückt;

Ler Aindermärchenwelt tiefsinnige Betrachtung,

Und des Brahmancn draus entsprnngne Thicrweltachtnng.

Im Anfang war das Licht, ein goldner Aetherdnft,

Ter wollte anders sein, und ward sein Andres, Luft.

Tie Lüfte strebten sich mit Sehnsucht anszndehnen,

Und nieder flössen sie in Wasser wie in Thränen.

Tas Wasser gohr vor Lust und zcugete den Schaum,

Ta ward verdichtet Schlamin und trug dann Gras und Baum.

Tie Schlammerd' aber schloß sich fest in sich hinein,

Und ward im Innersten verhärtet Erz und Stein.

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