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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Kein Hauch das welke Blatt im Waldgebirg erfrischt,

Wo nur die Grille schrillt und nur die Schlange zischt;

Tann halten weißverhüllt die Geister ihre Runde,

Und alle Schätze thnn sich auf im Erdengrunde,

Tas sind die Geister und die Schätze, die der MachtTer Sonne folgen, nicht dein Mond der Mitternacht,

Und wer ein Sounenkind ist rein von allem Bösen,

Der kann der Schätze Bann, das Band der Geister lösen.

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Tie Sonne, die soviel ist größer als die Erde,

Ist sie die Hirtin, und die Erd' ein Lamm der Herde?

Ist sie die goldne Trift, mit Flaminengras bekleidet,

Worauf die Erde mit den andern Lämmern weidet?

Ist sie der Bronnen, der mit Glanz die Herde tränkt?

Tie Hürd', in welche sie wird Abends eingelcnkt?

Ob Hirtin oder Trift, ob Bronnen oder Hürde,

Sie hat ein schönes Amt und eine hohe Würde.

Wenn Hirtin, hüte sie mit treuem Blick die Ihren;

Wol ans den Augen wird sie leicht kein Stück verlieren.

Wenn Trift, so treibe sie mit ew'gen Frühlingstrieben,

Und lustgetrieben gehn die Lämmer nach Belieben,

Denn Bronnen, sei sie uns voll stets vom Than der Gnade» ;Denn Hürde, sammle sic die Herd' ein ohne Schaden,

Ein schöner Sommcrtag, den ausgeshrnngen habend,

Die müde Herde sucht den warmen Stall am Abend,