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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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öl.

Die Dankbarkeit ergeht nicht in des Handelns Schranken,Die Dankbarkeit besteht, das Wort sagt's, im Gedanken.

Mein Denken dankt, cs ist mein Dank cnch zugedacht,Wenn auch ihn weder Wort noch Werk bemerklich macht.

Undankbar war' ich sonst in einem wicht'gcn Falle;

Denn wem am meisten Dank ich schulde, todt sind alle.

Mit Worten kann ich mich bei ihnen nicht bedanken,

Doch sie begnügen sich mit dankenden Gedanken.

32 .

Sieh an den Wasserfall, wo dn ihm nahe stehst,

Und sieh ihn wieder an, wenn dn ihm ferne gehst!

Er ist dir bald im Ang' und ist dir bald im Ohr,

Ast in und außer dir, tönt nach und schwebt dir vor.

Er füllt dir jeden Sinn und spricht zu allen Sinnen:

Versuch' es und entrinn', ihm ist nicht zu entrinnen.

Er rauscht und rauscht und rauscht, die Gegend hört ihn rauschen,Und lauscht und lanscht nnd lauscht, und wird nicht satt zu lauschen.

!Er wühlt und wühlt und wühlt, der Boden fühlt ihn wühlen,Und fühlt und fühlt und fühlt, und reicht nicht ans zu fühlen.

^Erschäumt und schäumt und schäumt, die Blume läßt ihn schäumen,Und träumt und träumt und träumt, und hört nicht anf zn träumen.

Er stralt und stralt und stralt, der Maler sicht ihn stralen.

Und malt und malt und malt, und wird nicht müd' zu malen.