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Und wie die Blum' in Lust zum Licht empor sich richtet,
So hat in Menschenbrnst Bewußtsein sich gelichtet.
Tranmschattengaukclci, Nachttänschungstrnggcspinnst,Zerreißt, Licht der Natur, wo du den Sieg gewinnst.
Streck' aus die Straleuhaud, das Opfer zu empfangen,Das dir die Schöpfung bringt und Herzen voll Verlangen,
Erheb' mit deinem Blick und stütze, wie die RaukenDes Baumes, thauschwer sich anfrichteudc Gedanken,
Die Wünsch' und Hoffnungen, die Vorsatz' und EntschlüsseBeleb', erfrische, stärk' und zieh' wie Sommerschüsse,
Gib allen Knospen, daß sie sich zur Blüt' entfalten,
Und allen Blumen, daß sie sich nach dir gestalten.
Und allen Herzen gib, nach Blumcnart zu wandeln,Unwandelbar zum Licht gewandt, im Licht zu wandeln.
Das ist das Frühgebct, das wir dir tragen vor;
Trag' es empor zu dir, und über dich empor!
Denn als ein Mittler gehst du durch der Schöpfung Mitte,Zn bringen Oberen der untern Wesen Bitte,
Bring' zu der Sonne sie, die dich am Faden leitet,
Daß die sie bringe der, in deren Dienst sie schreitet.
Der goldne Eimer reicht von immer höher» SonnenZn immer höher» bis znm höchsten Sonnenbronnen.
Dort füllt ihr mit dem Than den Eimer, der uns letzt;Dorthin, mit Dank gefüllt, tragt mir den leeren jetzt!
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Komm her und laß uns in den hcii'gen Fluten baden,Die mit dem Silberblick zur Reinigkeit uns laden.