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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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^ Denn alles in der Welt ringt sich zu stellen dar,s Und spricht sich unklar ans, dn aber sollst es klar.

iMsklären sollst dn »ns dis Dunkel, und erklären,

's Wie schön die Dinge, wenn wir klar sie sähen, wären.

89 .

! Die Fehler, die zu tief dir waren angeprägt,i Sie plagen dich noch lang, wann dn sie abgelegt,

»Zum Vorschein konnnen sie an deinen Kindern wieder,

4 Und durch Erziehung kämpfst du sie noch einmal nieder.

j 90,

Die Zukunft habet ihr, ihr habt das Vaterland,

Ihr habt der Jugend Herz, Erzieher, in der Hand,

Was ihr dem lockern Grnnd cinpflanzt, wird Wurzel schlagen;Was ihr dem zarten Zweig cinimpft, wird Früchte tragen.

Bedenkt, daß sic zum Heil der Welt das werden sollen,

Was wir geworden nicht, und haben werden wollen.

91 .

Mein Kind, o könnt' ich dich, da du nun auf die SchwellenDes Lebens cintrittst, gleich ans Ziel im Geiste stellen;

Damit du, was gethan am Schluß einst deiner BahnDu möchtest, thätest jetzt, indem dn sic trittst an.

Mein Kind, ans diesem Weg bin ich vor dir gegangen;

Was hilft's, vor Dornen dich zu warnen und vor Schlangen?

Atem Kind, mit deinem Gang heb' ich neu meine Schwingen;Was selbst mir nicht gelang, das möge dir gelingen.