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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
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Doch mäßig isset er, und so ermesset erKlein Kleines, Großes nicht darob vergiftet er,

Gott, also hat gesagt cm hoher GlanbenslebrerGott selber wächst in dir, o gläubiger Verehrer,

Er wächst nicht m sich selbst, da ist er stets vollkommenDer zur Vollkommenheit nur auch in dir soll kommen

^Und wächst er nicht in dir, jemehr dn ihn begreifstJemehr in deiner Brust dn sein Geheimnis reifst?

Wenn dich em mäßiges Verständnis gestern freute,HSo freuet höhere Verständigung dich heute.

Doch tlefre Einsicht geht dir morgen ans vielleicht,

Und immer wächst der Glanz, der nie die Spitz' erreicht

Und sollt' es Gott nicht freun, sowie es dich erfreut,^Jn dir sich zu ernenn, indem er dich erneut?

'Beschaut ein Lehrer doch in seines Schülers Brust^tets reiner ausgeprägt sein eignes Bild mit Lust,

Micht minder schauet Gott im Spiegel von Kristallen,Astozu dein Herz er schuf, sich selbst mit Wohlgefallen,

O Herz, das znm Behuf des Spiegels Er erschuf,Lie weit bist du entfernt zu gütigen dem Beruf!

gekommen in die Nacht der Welt ist Gottes Licht;

Wir sind daran erwacht und schlummern fürder nicht.

Wir schlummern fürder nicht den Weltbctäubnngschlnnuner,Wir blicken, wach im Licht, auf's Nachtgrann ohne KummerRnckcrt, Lchrgcdisn, t I