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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Den einen führest du des Kampfes ranhc Bahn,

Den andern hebest dn auf Flügeln leicht hinan.

Nicht soll sich der des Kampfs, noch der des Fluges brüsten;Dn mußtest den mit Kraft, und den mit Schwingen rüsten.

Und keiner brüsten soll vor keinem sich der beiden;Bewundern will ich den, und diesen nicht beneiden.

Ich sch' gleichhoch gestellt sie auf verschicdnen Höhn ;Erhaben ist der Kampf, und Göttcrglück ist schön.

Preis dem, der seine Kraft, dem, der sein Glück erkennt,

Und sie nicht sein, sic dein, dankbar erkennend, nennt.

Die Lieb' ist vielerlei: es liebt das AllgemeineSich selber, Gott mit sich im cw'gcn Lnstvereine.

Das Allgemeine dann liebt das Besondre auch.

Die ganze Welt dnrchdringt von Gott ein Liebcshauch.

Und das Besondre liebt das Allgemeine dann,

Das ist soviel ein Mensch, o Gott, dich lieben kann.

Nur das Besondre kann ganz das Besondre lieben,

Die Liebe zu dir selbst hat mich zur Welt getrieben.

Ich bin ein Blumenstand und will auf Blumen stieben.

39 .

Seh' ich in seiner Hilfsbedürftigkeit ein Kind,

So fühl' ich, wie vor Gott wir alle Kinder sind.

Wie hälfest dn dir, Herz, wollt' er nicht dein des armenSich ebenso, wie dn dich deines Kinds, erbarmen!