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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
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33 ,

Ein herrliches Gefühl ist es, in sich empfinden.

Wie Lichter tauchen auf und dunkle Wolken schwinden;

Obanch der Lichter Glanz nicht mag zn sehn gestatten,Und von den Wolken noch geblieben sind die Schatten:

Dn kniest am Heiligthnm der halbenthülltcn WahrheitUnd siehst vertranenvoll entgegen voller Klarheit,

3 «.

Ohn' einen höchsten Gott und ohn' ein künft'ges Leben,Sagst du, sei kein Gesetz der Sittlichkeit gegeben.

Doch die Geschichte sagt, daß, in die Brnst geprägt,

Das sittliche Gesetz sich selber hält und trägt.

Wer dort es eingeprägt, kann freilich Gott nur sein,

- Und für dis Leben nicht ist's cingepragt allein.

Doch kann vergessen sein, wozu er es gegeben,

Vergessen, der es gab, und das Gesetz doch leben.

So sind von Gott bedacht, auch die ihn nicht erkennen,Und ehren seine Macht, auch wenn sie's anders nennen.

37 ,

Was ich geworden bin, bin ich durch dich geworden;Du ordnest um dich her nach Wahl der Geister Orden,

Ten einen ziehst du vor, und stellest den zurück,

Und dieser auch entbehrt nicht sein bescheidnes Glück,

Der, welchen du erhöhst, wird von der Welt erhoben,Und der am tiefsten steht, kann dich den Höchsten loben,

io*