An jedem Mount läßt er sich einmal aufwägcnMit Münzen groß und klein von eigenen Geprägen.
In eine Wagschal' ist er als Gewicht gethan,
Und in die andre Geld, genau ans Nnz' und Gran.
Wenn einfach gnädig nur, ist's Silber, wenn er holdBesonders sein will, wird gemischt darunter Gold.
Und soviel als er wog, soviel thcilt er gewogenDen Armen aus, davon wird ihnen nichts entzogen.
Die Armen beten, daß ihr Fürst ans seine Wage,Statt jeden Monat, doch sich setz' an jedem Tage.
Sie beten, daß ihr Fürst seit werde, dick und schwer,Der leider magrer wird und leichter immcrmchr.
Bald wird ein Fcderchcn des Fürsten Leib anfwiegen,Dann werden weder Gold noch Silber Arme kriegen.
Zum Flaschenkürbisse sprach stolz ein Küchentopf:
Wie bist du gegen mich ein nnerfahrner Tropf!
Mich formte Fleiß und Müh, dem Nutzen hier zu dienen;Du bist, ich weiß nicht wie, alswie aus nichts erschienen.
Die Sonne wärmte dich, weil mich das Feuer hitzte;
Im Schatten ruhtest du, weil ich am Herde schwitzte.
Und jetzt bist du herein, sag an wozu, gekommen;
Was nützest du, nachdem inan dich vom Zweig genommen
Der Flaschenkürbis sprach: Was ist's, worauf du pochst?Ich kühle das Getränk, wenn du die Speise kochst.
Voll kühlen Saftes wuchs ich einst, nun ist die HoleGefüllt mit frischer Flut, Wein, Honig, Milch und Oele.