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Doch, ist vom Göttlichen dein Streben abgekehrt,
So hat's gar alle Kraft verloren, allen Werth.
In einer Mitte nnr von fern nnd nah gewannstDu einen Standpunkt, wo dn etwas willst nnd kannst.
So hat dich Gott gestellt nnd läßt dich wirken gerneDein Werk, und wirkt durch dich, dir nah zugleich und ferne,
Sowie ein Wandelstern die Kraft der Sonne braucht,
Der er sich nicht entzieht und nicht hinein sich taucht.
Du sagst, nothwendig hat das Beste Gott gemacht,
Nicht besser konnte sein die Welt hcrvorgcbracht.
Denn dem Allmächtigen, Allgütigen, AllwcisenGeziemt das Beste nnr ans des Denkbaren Kreisen.
Nicht einmal willst du ihm, dem Allerfreisten, gönnenDie Freiheit, daß er's auch Hab' anders machen können!
Hch aber sage dir, was mir ein Dichter sagte,
Den ich um den Verhalt des höchsten Dichters fragte.
Er sprach: Die Laien hält ein Vorurteil gebunden,
Wenn ein vollkommnes Werk sic haben vorgefnnden,
Zu meinen, daß es gar nicht anders könne sein,
Und sich am ganzen Ban nicht rücken lass' ein Stein.
Am Ban, dem fertigen, ist freilich nichts zu rücken,
Doch zur Verfertigung gab es gar viele Brücken.
Und jeder Dichter weiß, wie gut ihm so die SachenGelungen, daß er sie auch anders konnte machen.
Und macht' er anders sie, ihr stimmtet wieder bei,
H)aß dis das Best', und gar kein andres möglich sei.