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Ja, fertig wenn die Welt gemacht war' nnd vollendet,Verloren war' an ihr dein Ringen und verschwendet.
Doch sie ist nicht gemacht, dn sollst sic helfen machen,
Und dazu hat die Kraft dir Gott vcrliehn, dem schwachen.
Nicht fertig ist die Welt, sie ist im cw'gen Werden,
Und ihre Freiheit kann die deine nicht gefärden.
Mit todtem Räderwerk greift sie in dich nicht ein;
Du bist ein Lcbenstricb in ihr, groß oder klein.
Sie strebt nach ihrem Ziel mit aller Geister Ringen,
Und nur wenn auch dein Geist ihr hilft, wird sie's erringen.
Sie setzt dir Schwierigkeit entgegen zwar nnd Schranken;Doch, räumt dein Geist sie weg, so wird sie dir es danken.
13 ,
Zn Gott gelangst dn nicht im Wachen noch im Traum;Er ist im Weltraum nicht, noch im Gcdankcnranm,
Du kannst die Grenze nicht des Denkens überschreiten.Doch stehend an der Grenz', hinüber sehn vom weiten.
Und wie dein Auge sieht, was dn nicht kannst ergreifen,So kann dein höhrer Sinn ins Undenkbare streifen.
14 ,
Erst baut Natur den Leib, ein Hans mit Sinnenthoren,Worin ein fremdes Kind, der Geist, dann wird geboren.
Er findet Hansgeräth nnd braucht es nach Gefallen,
Und wenn er dann das Hans verläßt, wird es zerfallen.
Doch die Baumeistcrin baut immer Neues wiederUnd lockt den Himmelsgast zur ird'schcn Einkehr nieder.