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Viel schwerer fällt es euch, daß ihr verhaßt euch macht ;Und doch in dieser Kunst habt ihr's so weit gebracht.
Der edle König kam an seinem SicgestagZur prächt'gen Gruft, in der sein Widersacher lag.
Da sprachen sie: Es ist nach unsres Königs SiegeNicht Recht, daß so geehrt sein ärgster Todfeind liege.
'lAusgraben soll man ihn und ncbcnans ihn legen.jDer König aber sprach : Es soll ihn Niemand regen.
IJm Todfeind gegen uns war Tod und Feind verbunden;^Nun hat der Tod den Feind, den Tod der Feind gesunde:
»Laßt ihn nur liegen so ! Was könnt' ich besscrs haben,''Als läge jeder Feind so prächtig mir begraben!
Es ist ein kleiner Fürst in: Land, den groß ich preise,Den, weil er nicht will laut gelobt sein, lob' ich leise.
Er hat die Fürstlichkeit erkannt in ihren: WesenHUnd will den Titelprnnk nicht hören und nicht lesen.
Die Schranken hat er weggehobcn zwischen sichUnd seinen: Volk, daß frei ihm nah:: darf männiglich.
Er will den Zugang nicht zu seinen: Ohr vcrtheuert,lind die Erlaubnis ihn zu bitten, nnbestenert.
Er will beweisen, daß ein Fürst noch mit Vertrau::Kann ans sein Volk, ein Volk ans seinen Fürsten schann.
O mög' er den Beweis, der noch thnt, glänzend führen,In dieser Zeit, wo sich des Mistrauns Feuer schüren!