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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
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1 .

Wo schroff ein Borgebirg ins Meer die Stirne schiebt,

Und am geholten Fuß in Schaum die Brandung stiebt,

Hat seine Siedclei ein frommer Mann gebaut,

Wo seinen Horst zu bann der Adler nicht getraut.

Vom kahlen Baume, den der Fels mit Zittern trägt,

' Sieht er dem Abgrund zu, der Todeswogen schlägt.

So oft er ans der Flut gewahrt ein schwanles BretMit Menschenleben, hebt die Händ' er zum Gebet.

s Und ehr nicht im Gebet läßt er die Hände sinken,

' Bis fern das Schiss entstehn den Zacken und den Zinken.

s Selbst hat er einst erprobt, das nun um Andre tobt,

? Das Meer des Sturms, da hat er dis Geiiibd gelobt.

H Nicht schirmen kann er euch, noch warnen vor den Rissen,1 Doch beten, daß sie Gott euch gnädig lass' umschiffen.

§ 2 .

l Die größten Fürsten all, die ans des Ruhmes Bahnen-i Bei Hindu's wandelten und bei den Muselmanen,