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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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17 .

Wo Bettelstolz sich schämt zu fordern, schämt zu nehmendMuß nicht Freigebigkeit sich auch zu geben schämen?

18 .

Wer schläft, den hungert nicht, geborgen ist der Mann;Weh' aber dem, der nicht vor Hunger schlafen kann.

IS.

Schlimm sind die Schlüssel, die nur schließen auf, nicht zu ;Mit solchem Schlüsselbund im Hans verarmest du.

20 .

Das Weib kann ans dem Hans mehr in der Schürze tragen.Als je einfahrcn kann der Mann im Erntewagen.

21 .

Am Weibe wird geschmäht, was an dem Mann geachtet;Die gleich dem Hahne kräht, die Henne wird geschlachtet.

22 .

Hast du ein großes Gut, begehre nicht noch kleines;Wenn dir die Sonne scheint, bedarfst du Kerzenscheines?

23 .

Woran du es gewöhnst, das fordert bald dein Herz;Gewöhne nicht dein Kind an Böses auch im Scherz.