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28 .
Wenn dn znm Ziele mich den rechten Weg willst leiten,
Zn langsam sollst du nicht, noch auch zn schnell mir schreiten.
Der Unterhaltung sei nicht unterwegs zuviel,
Damit wir nicht den Weg vergessen und das Ziel,
Knrz mache mir den Weg und leicht und nnbeschwerlich,
Nicht schwerer, um dich selbst zn machen unentbehrlich.
Denn Führer sollst dn mir nicht immer wieder sein,
Ablernen will ich dir den Weg zn gehn allein.
29 ,
Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der MeistenFür einen Dienst, den wir geleistet oder leisten.
Doch ist die Dankbarkeit auch so der schönste Lohn,
Den selbst man soll mit Dank annehmen, nicht mit Hohn,
Sei dankbar, daß den Dank der Eigennutz dir bringt,Daß ans so schlechtem Grund so edler Trieb entspringt.
30 ,
Wer noch nichts rechtes ist, kann noch was rechtes werden;Doch ein Verkehrter wird sich niemals recht gcberden.
Du bildest Falsches dir ans falsche Bildung ein;
Nie, o Verbildeter, wirst du gebildet sein.
31 ,
Wo dn mit der Natur dich fühlst im Gleichgewicht,Zweifelst dn an der Welt Vollkommenheit auch nicht.