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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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20.

^Du mußt das Gute thun, du mußt das Wahre sprechen.Warum? damit mußt du dir nicht den Kvpf zerbrechen.

^Es ist kein andrer Rath ; wenn du nicht willst, du mußt;M Heil dir, wenn du es aus innrer Freude thnst!

i 21.

^Du brauchst, was Andre thun, nicht immer zu verstehn,»Um tüchtig dem, was dir zu thun ist, vorzustehu.

-!Doch zwiefach dir gereicht's zu Förderung und Lust,Wenn du auch ibrs verstehst, indem du deines thnst.

r

§ 22 .

i^Du klagst, du könnest dich nicht mit der Welt vertragen,

1 Nicht der Geselligkeit Beschränkungen ertragen.

s Zur Wildnis fliehest du, dem Menschen zu eutflichu;

Du trägst ihn mit an dir und kannst ihn ans nicht zichn.

Wenn aber du dich selbst ertragen mußt und leiden:

Von deinem Ebenbild warum willst du dich scheiden?

Du fühlst mit der Natur dich mehr in Eintracht nur,

Weil du nicht ihrem Gang verzeichnest deine Spur;

Den Menschen aber willst du deine Wege zeigen,

Bedcnklos daß, wie du, auch jeder ist sein eigen.

Trägst du ohn' Ungeduld Frost, Regen, Sturm und Wind,

Nur Menschenunbestand ist dir zu ungelind?

Der Manu, der vor dem Zwang des Lebens nimmt die Flucht,Ist wie der Knabe, der entläuft der Eltern Zucht,