1 .
Nun fliegt die Schwalbe weg, und nach ihr fliegt der Sommer;Ist etwa noch zurück ein schöner Herbst, so komm' er!
Daß, wer noch seinen Theil von Jahrlnst nicht genoß,
Genieße, bis das Buch der strenge Winter schloß.
Ich will den Winter durch die Kränze lassen hangen,Die welken, bis im Lenz die Blüten neu entsprangen;
Ein Zeichen nicht allein der Freuden, die verblüht.Auch künft'ger Unterpfand dem hoffenden Gemüth.
3 .
Ein wenig länger noch Geduld und froher Mnth,
Und hell wird alle Trüb' und alles Uebel gut.
Schon ist ein sanfter Stral dem Dunkel cingcsprengt,
Ein süßer Vorschmack schon dem Bittern eingemengt.
Wenn ab der Schatten nur, wenn zu das Licht nur nimmt,Wie schwer auch jener fällt, wie schwach auch dieses glimmt;