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Du bist die Wiege, die er selber sich erkoren;
Nicht du gebärest ihn, er bat sich dir geboren.
Er hat, um cinznziehn, die Pforten dir verlieh»,Und auch dazu die Macht, selbst ansznschlicßcn ihn.
Er steht und klopfet an, und wenn du anfgcthan,So hast dn auch dazu von ihm die Kraft empfahn.
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Gib Acht, was suchst du denn mit deiner Arbeit Streben?Es soll Befriedigung dir deiner Wünsche geben.
Was ist dein erster Wunsch? wol Gut und Eigenthnm?Und was dein anderer? vielleicht auch Ehr' und Ruhm?
Wann aber hat ein Mensch an Gut und Ruhm.gennng?In beiden also suchst du nicht Befriedigung.
So suchest dn vielleicht dir selber zu genügen,
Ein Werk nach deinem Sinn und deiner Kunst zu fügen!
Wann aber thatest dn dir jemals selbst genug?
.Auch die Befriedigung des Wunsches ist ein Trug.
Und keine andre bleibt, als deine Lieb' und StarkeZn weihen treu dem dir von Gott vertrauten Werke.
Thnft dn soviel du kannst, so thnst du ihm genug,
Und dis Gefühl allein genügt dir ohne Trug.
Dann kommen wol von selbst die Güter auch und Ehren;Und wenn sie bleiben ans, so kannst dn sie entbehren.
Ui.
Sieh dort den Baum, der nie im Sonnenbrand ermattet.Weil er als Sonnenschirm den eignen Fuß beschattet.