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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
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Das zarte Reis kann nur durch Jahresgnnst gedeih»,

Und nur durch Himmelsgnnst gedeiht ein Kind allein.

Der Baum, gepflanzt, erwächst dir ohne weitrc Mulm;Nicht sonder Sorge wirst du sehn den Sohn erblüh».

Wenn du ihn biegen willst, so biege fein den jungenDas ist vom Baum sowohl wie von dem Sohn gesungen.

Der Baum zu seiner Zeit trägt seine Frucht für dich;

Dein Sohn trägt seine Frucht, wenn er sic trägt, für sich.

Doch seine Frucht zu sehn, macht Freuden dich erstatten,Und einst zufrieden schläfst du ein in seinem Schatten,

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Des ganzen Menschen und des einzelnen Geschichte,Zusammcnfassen kannst du sie in drei Berichte:

Der Mensch, mit der Natur im Frieden, war ein Kind;Das sind die Glücklichen, die es geblieben sind.

Der Mensch, mit der Natur im Kampfe, ward ein Mann,Gewann, verlor, gewann, verlor, gewann, gewann.

Der Mensch mit der Natur Besiegung wird ein Greis,Des neuen Friedens Kind; so kreist in sich der Kreis,

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Wie nur die Schleuder kann in rechter Ferne wirken,

So muß der Sinne Kraft auch eine Grenz' umzirken.

Zu nah den Augen ist nicht besser als zu fern;

Dich selbst durchschaust du nicht, und nicht den Himmclsstern,

Doch zwischen deinem Ich und jenem DämmersterneLiegt eine weite Welt, die zu durchschauen lerne!