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Die Weisheit des Brahmanen : ein Lehrgedicht
Entstehung
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Du denkst sie, ohne daß darum entsteht die Welt,

Und ohne daß, wenn du sie wcgdeukst, sic wegsällt.

Aus Geist entstand die Welt und gehet ans in Geist,

Geist ist der Grund, aus dem, in den zurück sie kreist.

Der Geist ein Aethcrduft hat sich in sich gedichtet,

Und Sternennebel hat zu Sonnen sich gelichtet.

Der Nebel hat in Luft und Wasser sich'zersetzt,

Und Schlamm ward Erd' und Stein, und Pflanz' und Thier zuletzt.

Und menschliche Gestalt, in der der McuschengeistDurch Gottes Hauch erwacht und Ihn, den Urgeist, preist.

lii.

Was bat dich, Geist, vermocht aus Gott hervorzuwallen?Er hat dich nicht verbannt, du bist nicht abgefalleu.

Die Liebe nur hat dich, die Liebe dich vertrieben,

Er wollte, daß er dich, daß du ihn könntest lieben.

Wärst du nicht außer ihm, wie köunt'st du suchen ihn?War' er nicht außer dir, wie könnt' er au dich ziehu?

I<>,

Mein wandelbares Ich, das ist und wird und war,Ergreift im Dein'gen sich, das ist unwandelbar.

Denn du bist, der du warst, und bist, der sein wirst, du!Es strömt aus deinem Sein mein Sein dem deinen zu.

Ich hält' in jeder Nacht mich, der ich war, verloren,

Und war' an jedem Tag, als der nicht war, geboren,

Hält' ich mich nicht, daß ich derselbe bin, begriffen,

Weil ich in dir, der ist, bin ewig inbegriffen.