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Albertus Magnus : sein Leben und seine Wissenschaft
Entstehung
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Es ist die ältere, von Prussia benützte Lektio der Vita widert!, fort-gesetzt nach der Drrmslntio corporis I). ^Ibsrti vom genannten Priorvon Pforzheim. In den Akten des Regensburger Archivs abschriftlichvorhanden.

12. Dementia, vonerabilis clomiiri bsoti Ullerti ranArii rotis-^onnknsis soolesias guonclam episcopi, orcliiiis limirruri prasclm^torur».Der Verfasser ist Rudolph von Nymwegcn (dlovioinLAsnsis), Pre-digermönch im Kloster zu Köln. Er sagt im Prolog, er habe diesesWerk geschrieben nach einem größeren des Bruders H. (Petrus dePrussia?), der es nach der Erhebung des Leibes des seligen Albertusausgeführt. Auch Rudolph erklärt, sich hiebei nur an die Traditionender Väter, welche des Albertus Schüler waren, oder ihn doch imLeben kannten, gehalten zu haben. Er wolle auch wenig von Wunderndes Albertus berichten, obwohl Thomas von Brabant von solchen redet.Auch von dem großen Johannes dem Täufer seien ja keine Wunderbekannt. Das Buch des Rudolph wurde beim Kapitel zu Pforzheimi. I. 1488 dem Bruder Jakob von Basel übergeben, der Generalvikardes Ordens war, auf daß er es bekannt machen möchte. Dieser ließes vor dem Kapitel verlesen, approbircn und gab dem Convent zuKöln den Auftrag, es zu veröffentlichen. So erschien es im Druck zuKöln durch den Bürger Kölhof i. I. 1460, in Quart mit einem Titel-holzschnitt, der den Albertus lehrend vor seinen Schülern darstcllt.Diese Legende des Lebens unsers Albertus (in 3 Büchern) ganz mitder Naivität und reizenden Einfachheit jener Zeit geschrieben, bildetwegen ihrer Vollständigkeit, wegen des Ortes der Entstehung undwegen ihrer Approbation durch das Ordcnskapitcl die zweite Haupt-qnelle für unsere Arbeit. Die Anordnung und Titel halten sich großen-theils an diese Schrift.

13. DsZoncko, mstrioa. 8. Jlllerti o .lacollo Uomckensi.

Anhang und bloße Vcrsificirung der gerade angeführten Legende.

14. Imnrentii Hoolirvnrti ontoloAirs epüsoopxirura Uatispoii-

nMsirun. Dieses Werk, von dem genannten Kanonikus der Regens-burger Kirche um das I. 1550 geschrieben, enthält gleichfalls einekurze Vita Jlberü II. IPiscopü , die für seinen Regensburger

Aufenthalt die Hauptqnellc bildet, und einige interessante Urkundenbietet. Bei Osllols, Forint. Uoruin Uoicmrum I, 207.

Hiemit enden die eigentlichen Quellen, älteren Biographien undOriginallcgenden des Albertus. Die folgenden Schriften sind fast nurAuszüge oder Ueberarbeitungcn und freie, mit Sagen verwebte Er-