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Kloster Fischingen.
Und an ihres Schlosses PforteKlopft der Pilger an,
Ach! und mit dem DornenworteWird sie aufgethan:
„Die ihr suchet trägt den Schleier,Ist des Himmels Braut,
Gestern war der Tag der Feier,Der sic Gott getraut."
Da verlasset er auf immerSeiner Väter Schloß,
Seine Waffen sieht er nimmer,Noch sein treues Ross.
Von der Toggenburg herniederSteigt er unbekannt,
Denn cs deckt die edeln GliederHärenes Gewand.
Und er baut sich eine HütteJener Gegend nah,
Wo bas Kloster aus der MitteDüstrer Linden sah;
Harrend von des Morgens LichteBis zu Abends Schein,
Stille Hoffnung im GesichteSaß er da allein.
Blickte nach dem Kloster drüben,
Blickte stundenlang
Nach dem Fenster seiner Lieben,
Bis das Fenster klang,
Bis die Liebliche sich zeigte,
Bis das thcure Bild
Sich ins Thal herunter neigte
Ruhig, engelmild.
Und dann legt' er froh sich nieder,Schlief getröstet ein,
Still sich freuend, wenn es wiederMorgen würde sein.