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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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Ueberlinger See.

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Der Has erwacht ob ihrem Streit,

Gieng in den Wald hinschweifen,

Der schwäbisch Bund thät als ein BeutDes Hasen Panner ergreifen.

Sie wollten auch dem Feind zur FluchtEin goldne Brücken schlagen,

Und Han da lang ein Fluß gesuchtUnd kannten kein erfragen.

Da stand ihn'n auch ein See im Weg,Der bracht ihn'n große Sorgen,

Weil in dem Gras, nit weit vom Steg,Ein Frosch saß unverborgen.

Der immerdar geschrieen hatMit der quarterten Stimme,

Wadwad, wadwad, wadwad, wadwad;

Da giengs dem Ragenohr schlimme.

Glaubt, daß der Spiritus ihm riefWad, wad! er könnt durchwaden,

Da thät er in dem Waßer tiefErsaufen ohn zu baden.

Sein Schaubhut auf dem Waßer schwamm,Da lobten ihn die andern:

Seht bis an'n Hut, der gut Landsmann!Durchs Waßer thut er wandern.

Der Frosch schrie wieder Wadwadwad!

Der Jokel sprach: Uns allen

Der Landsmann ruft auf seinen Pfad,

Wir sollen nit lang kallcn.

Wir sollen wahrlich jetzt viclmehAlsbald ohn KricgesratheWohl alle springen in die See,

Weil wir noch sehn den Pfade.