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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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Wiescnthal.

Und schwankt vo Chandcr her e trunknc Ma,

So siehts der Geist si'm Gang vo witcm a,

Und führt cn abwärts, feig er, wer er sei,

Er loßt en m» kci Pris am Grab vcrbei.

Er chnnnt vom Weg, er trümmlet hüst und hott,

Er bsinnt si: „Bini cchterst, woni sott?"

Und lucgt und lost, und mauet öbbe d'Chatz,

Se meint er, 's chrcih e Guhl an scllem Platz.

Er goht druf dar, nnd über Steg und BruckSe maut sie eben all'wil witcr z'ruck;

Und wenn er meint, er feig icz bald dehei,

Se stoht er wieder vor der Wescrei.

Doch, wandle selli Stroß her nüchtri Lüt,

Se seit der Geist: „Ihr thüent mi'm Büebli nüt;"Er rührt sie nit, er loßt sie ordeliPassieren ihres Wegs. V er stöhn der mi?

Hebel.

188. In Rosen bilden.

Es war Herr Burkhart Münch bekanntAls tapfrer Kriegsmann in dem Land,Mit dem Delphin aus FrankereichEr kam mit starker Macht zugleich.

Nicht weit von Basel fiel zumalDer Eidgenossen große ZahlSo daß sein Feind für dießmal zwarErleget und entstehen war.

Da ritt Herr Burkhart Münch frei fortDort auf die Walstatt 'an den Ort,

Auch über todte Körper allUnd triumphiert mit lautem Schall.