Eckartsberg bei Breisach.
Darnach wohl auf den dritten TagDer Stab Hub an.zu grünen.
Der Pabst schickt aus in alle LandWo der Tannhäuser wär geblieben.
Da war er wieder in den Berg,
Darin soll er nnn bleiben,
Bis er am jüngsten Tage fährtWohin ihn Gott will weisen.
Das soll nie mehr ein Priester thun,
Den Menschen Misstrost geben:
Und woll er Buß und Reu empfahn,
Die Sünd sei ihm vergeben.
Volkslied.
186. Der getreue Eckart.
O wären wir weiter, o wär ich zu Haus!
Sie kommen. Da kommt schon der nächtliche Graus.Sie sinds die unholdigen Schwestern.
Sie streifen heran und sic finden uns hier,
Sie trinken das mühsam geholte das Bier,
Und laßen nur leer uns die Krüge.
So sprechen die Kinder und drücken sich schnell,
Da zeigt sich vor ihnen ein alter Gesell:
Nur stille Kind, Kindcrlein, stille!
Die Hulden sie kommen von durstiger Jagd:
Und laßt ihr sie trinken wies jeder bchagt,
Dann sind sie euch hold die Unholden.
Gesagt so geschehn! Und da naht sich der Graus,Und sichet so grau und so schattenhaft aus,
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