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Staufenberg in der Ortenau.
Die Wand blieb unverletzt, doch kam hindurchgefahrenEin Frauenfuß so schön als jemals Füße waren.
So zarten sah man nie und nie so zierlich kleinen.
Auch ward ein Jammerlaut gehört in allen KammernUnd in dem Saal zumeist ein Weinen und ein Jammern.
Sic konnten von dem Fuß die Blicke nicht verwenden,
Der Graf erschrak, das Glas zerbrach ihm in den Händen.
Er sah den schönen Fuß, sein Herz zerschnitt das Klagen.Er sprach: „Das ist mein Lohn, ich sterb in dreien Tagen.
„Du edle Braut bist frei, mich tödtet bald die Reue;Wähl einen andern Mann und halt ihm stäte Treue.
„Wähl einen Königssohn, der deinem Stand gebühret,Du siehst, zu welchem Leid ungleiche Ehe führet."
Ins Kloster gieng die Braut, das schien ihr gleiche Ehe;Am dritten Tage brach des Grafen Herz vor Wehe.
Bloß war er bis zum Knie und weiß wie elfenbeinen,
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