S t r a ß b u r g.
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168. Das Alphorn und der Schweizer.
Zu Straßburg auf der Schanz,
Da gieng mein Trauern an.
Das Alphorn hört ich drüben wohl anstimmen:
Ins Vaterland must ich hinüber schwimmen;
Das gieng nicht an.
Eine Stunde in der NachtSie haben mich gebracht:
Sie führten mich gleich vor des Hanptmanns Haus;Ach Gott, sie fischten mich im Strome auf,
Mit mir ists aus.
Früh Morgens um zehn UhrStellt man mich vor das Regiment;
Ich soll da bitten um Pardon,
Und ich bekomm doch meinen Lohn,
Das weiß ich schon.
Ihr Brüder allzumal,
Heut seht ihr mich zum letztenmal:
Der Hirtenbub ist doch nur Schuld daran,
Das Alphorn hat mir Solches angethan,
Das klag ich an.
Ihr Brüder alle drei,
Was ich euch Litt, erschießt mich gleich,
Verschont mein junges Leben nicht,
Schießt zu, schießt zu, das Blut 'rausspritzt,
Das bitt ich euch.
O Himmclskönig Herr!
Nimm du meine arme Seele dahin,
Nimm sic zu dir in den Himmel ein,
Laß sic ewig bei dir seinUnd vergiß nicht mein.
Volkslied.