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Karlsruhe.
Und traulich aus den HöhnDie Grüß entgegenrauschcn,
Im Grase Veilchen lauschen,
Hier ruht sichs gut und schön.
Hier muß die Zwietracht schweigen,Hier wo auf allen ZweigenEin seiger Friede ruht,
Vom Sang der NachtigallenDie Wipfel widerhallen,
Hier ruht sichs schön und gut.
Im bunten HofgewühleSitzt Sorg auf weichem Pfühle,Langweil' im Gallaklcid;
Verdruß ist Kellermeister,
Der Mundkoch, Ekel heißt er,Mischt Gift zur Süßigkeit.
Auf alle deine Reden,
Auf deiner Blicke jedenLauscht Neid und Ehrgeiz dort,Geschminkt sind Herz und Wangen,Die Leiber hält gefangenDer Mode Herrscherwort.
Doch hier im Hain, dem kühlen,Darf noch das Herz sich fühlcn,Da darf noch sonder ZwangDas Auge um sich schauen;
Hier sollst du Hütten LauenUnd wohnen lebenslang.
Wenn draußen Stürme rasen,Palläste niederblasen,
Hier sei die Ruh daheim;
Denn Treue soll hier wohnenUnd Fürstenweisheit thronenFest wie der Eichen Keim."