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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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Karlsruh e.

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Da lachte der, das war sein Glück,Und ließ ihm ein HalbgnldenstückFür jeden Schnauzbart reichen.

151. Die Gründung von Karlsruhe.

Verirrt auf Waidmanns PfadenKain Markgraf Karl von BadenGeleitlos von der Jagd;

Wohl hatt er manche StundeIm Hardtwald schon die Runde,

Doch kargen Fang gemacht.

So war der Tag geschieden,

Und heilger AbendfricdenUmweht' ihn wonnesam;

Da setzt' er sich ermattet,

Von Eichcnnacht umschattetAuf einen morschen Stamm.

Im Hain wards still allmählig;

Das Lied, das hundertkehligNoch jüngst das Laub durchschall,

Erstarb in sanften LautenUnd über Wolken schautenDie Sterne sehnsuchtsvoll.

Und wie der Markgraf ruhte,

Ward ihm so wohl zu Muthc,

Ihm schien, daß unsichtbarEin Engel ihn umkreiste,

Und flüstert' ihm im Geiste.

Die Worte himmelklar:

„Hier, wo erhabne EichenDie Riesenhand dir reichen,