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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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327
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32?

P h i l i p p s b u r g.

Da hcißts in Spcier und weit und breit:

Wer wird denn wohl gerichtet heut?

Wer mag der arme Sünder sein?

Sagt an, wo ist der Rabenstein?

Max von Oer,

150. Der Rekrut auf Phitippsburg.

Vor Philippsburg der Franzmann lag,

Die Neichsarmee darinnen,

Die Feinde meinten Tag für TagDie Festung zu gewinnen.

Viel Bomben flogen hin und her.

Und platzten sic, so kracht' es sehr:

Das muste man gewöhnen.

Da stand Leim Sturm einst ein RekrutAbseits auf einem Posten;

Er dacht in seinem dummen Muth:

„Hier wirds den Hals nicht kosten.

Der d'Asfeld greift dort hinten an,

Hier kann ich ruhig Schildwacht stahn."

Ist aber anders kommen.

Denn just ersahn den schwachen FleckDer Franzcn sich ein DutzendUnd richteten die Leiter keckAuf ihre Menge trutzend.

Sie meinten sich schon oben draufUnd klommen sacht den Rempart auf,

Der Eine hinterm Andern.

„Ei sieh, ein schwarz geschnauzt GesichtDa drüben auf der Mauer;

Und galt mir diese Kugel nicht?

Willst du hinab, du Lauer!"