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Speier.
Und während er träge löset den Kahn,
Beginnt es um ihn zu leben,
Viel riesige hohe Gestalten nahn,
Er sicht sic nicht schreiten, nur schweben.
ES tönet kein Wort, es rauschet kein Kleid,Wie Nebel durchziehn sie die Dunkelheit:
So steigen sic all in den Nachen.
Er sieht sie mit Staunen, mit Schrecken au,Stößt schweigend und fürchtend vom Lande,Kaum braucht er zu rudern, cs flieget der Kahn,Bald sind sie am andern Strande.
„Wir kommen zurück, da findst du den Lohn."Gleich Wolken verschwinden im Felde sie schon,Fern scheinen ihm Waffen zu klirren.
Er aber rudert sinnend zurückDurch der Nacht ernstfriedliche Feier,
Wo sich die Heimat hebet dem Blick,
Das dunkelthürmige Speier.
Sitzt wach bis zum Morgen am Lindenbaum,Und war cs Wahrheit, und war es ein Traum,Er hüllet cs tief in den Busen.
Und sieh, es ruft ihn die vierte NachtAls Wächter wieder zum Strome.
Wohl hält er schlaflos heute die Wacht,
Da schlägt es zwölfe vom Dome.
„Hol über!" ruft es vom andern Strand,„Hol über!" Da stößt er den Kahn vom LandIn stiller, banger Erwartung.
Und wieder ist es die düstre Schar,
Die schwebend den Nachen besteiget,
Der Kahn zieht wieder so wunderbar,
Doch jeder der Dunkeln schweiget.
Und als sie stoßen zu Speier ans LandGicbt Jeder den Lohn ihm behend in die Hand;Er aber harret und staunet.