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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
Entstehung
Seite
316
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318 Heidelberg.

Und sein Bart wie FencrsglutWächst ihm durch den festen Tisch:

Sag es mir, du Alter?

„Der da schläft, ich will ihn nennen:Sollst den römschen König kennen!Wenn es an der rechten ZeitWacht er auf und sein Geleit,

Auf wohl zu den Waffen!

„All die Ross in diesen Höhlen,

Viele ihnen uns noch fehlen,

Laufen dann in weiter Welt,

Wo der Herr die Fahne hält,

Unser römscher König!"

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143. Friedrich der Siegreiche.

„Friedrich auf, die Felder rauchen, volle Scheuern glühn im Brand,Auf, des Armes zu gebrauchen, siegreich bist du ja genannt.

„Würtemberg und Baden sengen, Metz und Speier Hausen schlimm:Eh sie deine Burg bedrängen triff sic mit der Rache Grimm."

Friedrich Horts und machtgerüstet stürmt er von dem hohen Schloß,Die schon Heidelbergs gelüstet, nieder streckt sie sein Geschoß;

Nieder aus dem Hinterhalte streckt sein Sper sic und sein Schwert:Jetzt die ganze Kraft entfalte, stolzer Feind, die Stirn gekehrt!

Biet ihm Schlacht, der so verwegen dich bedroht, ein schwacher Hanf,Jetzo kannst du ihn erlegen und die Pfalz steht nie mehr auf.