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Frankenthal.
139. Liiidenschmidt.
Es ist nicht lange, daß cs geschah,
Daß man den Lindschmidt reiten sahAns einem hohen Rosse.
Er reitet den Rheinstrom auf und ab;
Er Hais gar wohl genoßen.
„Frisch her, ihr lieben Gesellen mein!
Es muß jetzt nur gewaget sein,
Wagen das thut gewinnen,
Wir wollen reiten Tag und Nacht,
Bis wir die Beute gewinnen."
Dem Markgrafen von Baden kam neue Mär,Wie man ihm ins Geleit gefallen war,
Das thät ihn sehr verdrießen.
Wie bald er Junker Caspar» schrieb:
Er sollt ihm ein Reislein dienen.
Junker Caspar zog'm Bäurlein ein' Kappen an,Er schickt ihn allzeit vorne dranWohl auf die freie Straßen,
Ob er den edeln Lindcnschmidt fand:
Denselben sollt er vcrrathen.
Das Bäuerlein schiffet über den Rhein,
Er kehrt zn Frankenthal ins Wirthshaus ein.„Wirth, haben wir nichts zu eßcn?
Es kommen drei Wagen, sind wohl beladen,
Von Frankfurt aus der Messen."
Der Wirth der sprach dem Bäuerlein zu:
„Ja Wein und Brot Hab ich genug!