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Mainz.
Nun wurde von den Herrn am Thum nicht inehr gepralt,Man sagt, sie wischten selber hinweg, was sie gemalt.
Sie sahn, dergleichen thutBei weisem Mann nicht gut.
Und was dann für ein Bischof kam,
Ein jeder das Rad ins Wappen nahm:
Also ward WillegisGlorie das Aergerniss.
August Ko Pi sch.
116. Frauenlob.
Umsonst nicht stimmte Fraucnlob sein Saitenspiel den Frauen,Warum er sang der Frauen Lob, ich will es euch vertrauen.
Sie wüsten was man liebt und hofft und in verschwiegner LaubeEntzückten sie den Sänger oft beim süßen Saft der Traube.
Da wandt er ganz auf ihren Preis zum Dank des Liedes Gabe,Und als er starb ein muntrer Greis, Sie trugen ihn zu Grabe.
Und träuften auf die Dichtergruft des Weines solche Fülle,
Ein goldner See mit würzgem Duft umwogte seine Hülle.
Dem sic den sangcsheisern Schlund im Leben gern begoßen,
Dem kam nun auf geweihtem Grund die Neige nachgcsloßen.
Der ganze Kreuzgang schwamm im Wein, es war so mancher Eimer:Noch duftet um sein morsch Gebein der edle Laubcnheimer.
So ist ein Dienst des andern Werth, umsonst will ich nicht singen:Die in die Laube mich begehrt, der soll mein Lied erklingen.
K. S.