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Ingelheim.
Da sangen die Chöre: Nimm diesen nach Oben:
Er gab uns dieß Haus dich zu flehn und zu loben.
Denn Dein ist der Preis und die Ehre sei Dein,
Du schmelzest die Herzen und schmeidigst den Stein.
K. S.
109. Trinklied von Karl dem Grüßen.
Es lebe Karl der Große, ein echter deutscher Mann!
Und jeder Deutsche stoße mit seinem Becher an!
Er thronte dort in Achen, dem altberühmten Ort,
Und Völker vieler Sprachen gehorchten seinem Wort.
Es hat der große Kaiser, trotz seinem langen Bart —
Er war um desto weiser — den Ernst mit Lust gepaart.
Er liebte warme Quellen und schwamm an manchem Teich:An schönen Badestellen ist Achen durch ihn reich.
Den cdeln Jngelheimer zog er bei seinem Schloß,Wovon schon mancher Eimer die Kehl uns niederstoß.
Am Rüdesheimer Berge hat er den Wein gepflanzt,
Wo Nixen sonst und Zwerge um Hattos Thurm getanzt.
Wenn wir den Rheinwein trinken, so werde sein gedacht;Auch die wcstfälschen Schinken hat er erst aufgebracht.
Er taufte ja die Sachsen; es war ein strenges Muß.
Er zog sie bei den Fachsen wohl in den Weserstuß.
Die heidnischen Westfalen, die schlachteten nicht ein:
Die Mönche vrauf befahlen ein fett St. Martinsschwein.