R h e i n g a u.
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99. Rhringauer Maigeläute.
„Du läufst nur in die SchenkeUnd willst schon wieder fort?
Sieh dich doch um, ich denkeDies; ist ein hübscher Ort." ,
Mir will er nicht behagen,
Muß gleich mich weiter tragen;
Was eure Glocken läuten,
Das weiß ich wohl zu deuten;
Mich bringt die Medicin um:
Mulum vinum, mnlum viiiuin.
Ich mag kein solch Gebämpel,
Der Ton sei voll und rein.Gebämpel giebt den StempelGeringem Bämpelwein.
Ihr habt nicht rechte Glocken,
Drum muß das Wachsthum stocken.Es sind nur schlechte Schellen,
Die in die Ohren gellen.
Fort, seh mich nicht einmal um:VInum mulum, vinnm rnaium.
Komm mit, im SonnenscheineLiegt dort ein GlockenhausUnd überall zum WeineLädt dich ein grüner Strauß.
Tsa ist ein Maigeläute,
Das oft mein Herz erfreute.
Du wirst dich hingewöhnen,
Hörst du die Glocken tönen.
Stäts wechselt Ton mit Ton um:Lonnm vinuin, vinum bonum.
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