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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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Ober wcsel.

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Dem Teufel ist es scharfe Qual

Als führ durchs Mark ihm kalter Stabl.

Sie singt von Lust, in fremder Brust,

Wie froh der Mensch da unten lebe,

Wie mit dem Rauch der Hütten auchSein Dankgefühl zum Himmel schwebe;

Der Teufel weiß nicht, ob crs glaubt,

Doch ist ihm alle Macht geraubt.

Sie schweigt, da reißt sich Satan losUnd flüchtet zu der Hölle Feuer;

Doch abgedrückt im FelscnschooßIst ein geschwänztes Ungeheuer;

Der Schiffer siehts und sagt im Spott: ,

Der ist noch lang kein Herre - Gott!

K, S.

88. Die sieben Schwestern.

Die sieben Schwestern! habt Acht, habt Acht!Wir könnten scheitern, da würdens acht.

Sie trieben immer mit Liebe Spott,

Die Felscnherzen; das rächte Gott.

Dort über Wesel, wo.Schönberg ragt,

Da haben sie manchen Verliebten geplagt.

Erst angezogen, verlacht hernach

Und heimgesendct mit Hohn und Schmach.

Hier sind sie versunken dafür im Rhein,

In Fels verwandelt und harten Stein.

Und wenn ein Schifflein vorüber fährt,

Das sei mit Spröden nur nicht beschwert.