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Rheinsagen aus dem Munde des Volks und deutscher Dichter : für Schule, Haus und Wanderschaft
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S t> Goar.

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Und schenket dann noch einmal einDen Gästen von dem klaren Wein,

Doch sieh! drei Fischlein nett und klein,

Die Hüpfen aus dem Krug herein.

Die drehten gar behendiglichIm Becher dort inwendig sich;

Es ward darum elendiglichDer Wirth verlacht beständiglich.

Sie zahlten ihm den Wein nicht schlecht.

Auf daß er stäts der Fisch gedacht.

Er thats nicht mehr; doch hör ich recht,

So ists gar groß des Wirths Geschlecht.

G GörreS.

82. St. Goar.

Zieht nicht vorbei an St. Goar,

Der Stadt, die allzeit gastlich war,

Fahrt nicht vorüber mit.dem Dämpfer,Grüßt erst St. Goar, den Glaubenskämvfer,Verehrt des Heiligen Gebein,

So wird er frohe Fahrt verleih».

Beim Sandgewirr und bei der Bank,

Wo mancher Kiel zertrümmert sank,

Erbaut' er sich die kleine Zelle

Und zog die Scheiternden aus der Welle.

Getrocknet wurden und gepflegt

Die Christenglauben schon gehegt;

Doch jene, die noch Heiden waren,

Der frohen Botschaft unerfahren,

Die warf er wieder in das WaßerUnd taufte sie, der Götzcnhaßer.

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