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Rolandseck und Nonnen Werth.
! St. Bernhard hob die Hand empor:
^ Da floh, geschreckt von seinem Dreuen,
i In alle Welt sich zu zerstreuen,
ki Der Sängerinnen Jubelchor.
H Die meisten flogen an den Rhein:
^ Bei Honnef in dem schönen Thalc,
i Da schloß sie vor dem heißen Strahle
Ein Wald in duftge Schatten ein.
' Sie saßen im belaubten Dom
Und sangen ihre felgen Lieder,
Die sieben Berge hallten wieder,
! Andächtig floß vorbei der Strom.
Der Wandrer, den ein Leid gedrückt,Vernahms und gieng dahin getroster;Die Nonnen in dem.Jnselkloster,
Zum Himmel ward ihr Geist entzückt.
Das ist fürwahr nicht sündge Lust,
. Das ist kein irdisch eitles Klingen:
St. Bernhard, hortest du sie singen!Sie loben Gott aus voller Brust.
60. Rolandseck.
Von Spanien kam die Kunde wie jener Held von StahlRoland gefället worden im Thal von Roncesval.
Da nahm den frommen Schleier die schöne Hildegund,Gelobte Gott die Seele mit todesbleichem Mund.
Doch bald viel andre Kunde sankt aus der grüne Rhein:Kein Schwert könnt ihn besiegen, die Liebe nur allein!