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Brauweilcr bei Köln.
Ehr kölsche Mädchen, merk üch dat,
Un sit mcr nit so friet,
Gar mancher hat et leid gedonn,
Dat lehrt vum Jan un Griet.
Karl am Rhein.
31. Das Schachspiel.
Der dritte der Ottoncn war erst drei Winter alt,
Da trug er schon der Kronen und Ehren mannigfalt.
Hieß König deutschen Landen, Schirmherr der Christenheit,Viel edle Völker standen um seinen Thron gereiht.
Beim Spiel mit Pfalzgraf Ezzo, ein Knabe früh gereift,
Beim Schachspiel spricht er jetzo, eh er zum Zuge greift:
„Drei Spiele laß uns spielen, seit Monden spiel ich sie,
Und spielte schon mit Vielen und traf den Meister nie.
„Kannst du mich dreimal schlagen, gewinnen Spiel um Spiel,Will ich dir nichts versagen und war es noch so viel.
„Das liebste Pfand erdenke, wonach das Herz dir ringt,
Wie gern ich dir es schenke, wenn mich dein Spiel bezwingt!"
Da schlug das Herz dem Grafen, er wüst ein liebes Pfand,Gar selten ließ ihn schlafen, daß es so hoch ihm stand.
Herrn Otto saß zu Essen sein Schwesterlcin Mathild,
Die könnt er nicht vergehen, noch sie des Jünglings Bild,
Erwerben nimmer mocht er als ein geringer GrafDie edle Königstochter, das scheucht' ihm so den Schlaf.