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das Paradicsgärtchen vor der Brust, die heiligen Kleinode vonVadutz auf den Schultern, o, wie will ich so gerüstet, allein,allein, allein auf der Decke, auf welcher ich selbst sterben werde,den Tag beweinen, der da stirbt in Frieden! Ich hülle mich inmeinen Schleier und gehe. —
Sechs Wochen später. — Gott sei Lob und Dank!alle seine Führungen seien gesegnet. Ich war sechs Monatevon diesen Blättern getrennt, ich habe sie unter mancherlei hartenPrüfungen und bitteren Leiden niedergeschrieben, sonst wären sieklarer und kindlicher, und Alles, was das Herz des armen Kindesvon Hennegan darin bewegte, würde dann auch die Herzen alleranderen Kinder bewegen, welche sie in Zukunft lesen mögen; —aller anderen Kinder, sage ich, und verstehe darunter meine Kinder,so Gott mir deren bescheeren wird, denn für sie allein sind dieseBlätter geschrieben. Wie mir es aber nach dem obigen Schlüssemeines Tagebuches bis heute ergangen, mögen diese Kinder, wennGott sie mir schenkt, aus meinem folgenden Brief an Klareta zurLilien kürzlich vernehmen, den ich nicht abgesendet habe.
„Liebe Klareta! Ich danke für dein und der SchwesternGebet. Es hat die schützenden Engel auf meine Wege gerufen,sie haben mich gefunden, wenn du gleich nicht wußtest, wo ichwar. — Die Erfüllung folgte unserm Doppeltranme so dicht aufden Fersen, daß sie meinem Traume beide Pantöffelchcn ausge-treten haben würde, hätte er nicht das eine verloren, und demdeinen die Sandalen, wäre er nicht baarfuß gegangen. — Feuer-rothe Röselein habe ich gesucht, die Löwen haben mich entführtund bedrängt, der Hahn hat mich gerettet und — der Ring istan meinem Finger. — Höre! — Am Morgen des Wetterherren-tages schied ich von dir und den Schwestern im Walde — dusagtest: „Gedenke des Traumes!" — Heimgekehrt vermißte ichdie amaranthseidne Decke von Hennegau, du kennst sie, sie warnicht von der Bleiche nach Hause gebracht worden. — Ich suchte