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Geschichte des ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem : mit besonderer Berücksichtigung der Ballei Brandenburg oder des Herrenmeisterthums Sonnenburg
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tung Seitens der Genossenschaft wird von dem Schatzmeister derselben,Ehrenritter Landrath von Holzbrink zn Altena, mit voller Hingebunggeführt, so daß die vielfach auftauchenden Schwierigkeiten und Widerwärtig-keiten glücklich überwunden wurden. Der nur einige vierzig Mitglieder zäh-lenden Genossenschaft würde es nicht möglich gewesen sein, die Siechen- undKranken-Anstalt so herzustellen und anszustatten, wie es geschehen, die erheb-lichen General- und Special-Kosten zu bestreiten und die Rechnung xro 1858mit einem zinstragenden Effecten-Bestände von 8500 Thalern abschließenzn können, wenn nicht das Ordens-Kapitel zu den ersten Baukosten 2000 Tha-ler, zu der späteren Vermehrung der Krankenbetten eine gleiche Summe inden Jahren 1856 und 1858 überwiesen, und eine erhebliche Zahl der Ge-nossenschafts-Mitglieder seit drei Jahren verdoppelte Jahres-Beiträge(24 Thaler jährlich) eingezahlt hätten.

Ir. Die Rheinische Genossenschaft.

Die wenigen Mitglieder der Rheinischen Genossenschaft haben, trotz deseifrigsten Strebend, noch zu keinem Ausdruck ihrer Thätigkeit gelangen können.Nach vergeblichen Versuchen, das sogenannte „Deutsch Eck" in Coblenz, dieehemalige Residenz des Land-Comthurs der Ballei Coblenz des DeutschenRitter-Ordens, behufs Ausbau zu einem Krankenhause vom Militair-Fiscuszu erwerben, wozu ansehnliche Mittel theils durch die jährlichen Beiträge,meist aber durch Schenkungen einzelner Ritter angesammelt sind, scheint esdie Absicht der Genossenschaft zn sein, mit der Gladbach er Anstalt inVerbindung zu treten, und dieselbe in ihrer segensreichen Thätigkeit zuunterstützen.

1. Die M'nttembecgische Genossenschaft.

Nachdem durch das Kapitel die Bildung von Genossenschaften des Or-dens im Auslande, gleich den in Preußen bestehenden, genehmigt wordenwar, sind solche im Königreich Württemberg und in den Großherzog-