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Geschichte des ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem : mit besonderer Berücksichtigung der Ballei Brandenburg oder des Herrenmeisterthums Sonnenburg
Entstehung
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Auf die Anzeige des Pastors Disselhosf, daß der Pastor Balcke zuRheydt zum Präses des Comitös gewählt worden sei, und daß die Anstaltselbst bereits im November in Gladbach eröffnet werden würde, gingen der-selben die versprochenen 2500 Thaler zu, und laut Kapitels-Beschluß vom22. Januar 1859 wurde dem Unternehmen noch außerdem eine jährlicheUnterstützung von 300 Thalern zngesichert.

Gebe Gott, daß die vom Pastor Disselhosf in'ö Leben gerufene Heil-anstalt für Crctins recht zahlreiche Nachahmung finden möge, damit eineversäumte Pflicht an diesen Unglücklichen nachgeholt werde, deren Anzahl-ermittclung, so weit dieselbe jetzt versucht ist, zu den traurigsten Resultatengeführt hat.

Den Provinzial-Gcnossenschaften sind bis jetzt an Beihülfcn zur Begrün-dung von Kranken- und Siechen-Anstalten aus der Ballei-Kasse zusammen17,000 Thaler gezahlt, und fernere 14,000 Thaler in Aussicht gestellt worden.

Wenn es die disponibel« Mittel früher noch nicht gestatten wollten,selbstständig anfzntreten, ist nunmehr der vorhandene Fond durch Zeich-nung freiwilliger Beiträge der Ritter in dem Maße vergrößert worden,daß außer der dem Diaconissen-Krankenhause der Barmherzigkeit zu Königs-berg jährlich zngewandten Beihülfe von 225 Thaler (oiro-a, !/, der Jahres-Beiträge der Mitglieder) und der Unterstützung des Krankenhauses zuWartenbnrg mit 100 Thalern, jetzt ernstlich an ein größeres Unternehmengedacht werden kann.

„Die Anlage des Johanniter-Krankenhauses in Pr. Holland," schreibtder Commcndator Graf zu Dohna-Schlobitten an den Ordens-SecretairGrafen von Bismarck-Bohlen, „hat dadurch einigen Aufschub erlitten, daßder Ankauf der in Rede stehenden Grundstücke, wegen der vielen betheiligten

7.

v. Die Provinzial-Gcnossenschaften.

a. Die Preußische fienossenschask.