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Geschichte des ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem : mit besonderer Berücksichtigung der Ballei Brandenburg oder des Herrenmeisterthums Sonnenburg
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„Des Ordens ist, wer wahrhaft Christum und Preußen glaubt —„Hach soll der König leben, das hohe Ordenshanpt!

„Dcntschhcrrn und Johanniter, nehmt hin des Templers Hand,„Das Reich der Hohenzollcrn ist nur ein Ordensland!"

Da stimmten alle Ritter mit Donnerrnfe'ein:

„Schwarz-weiß soll unser Banner in alle Wege sein,

„Wir schwören Dir, o König, nochmals mit Herz und Hand,„Das Reich der Hohcnzollern ist nur ein Ordensland!"

Und als der Nnf verklungen, Hub Folko Villarct,

Der Meister, seine Hände andächtig znm Gebet,

Er flehte Gottes Segen herab auf dieses HausUnd leitet das Kapitel mit frommem Spruche aus.

Doch kaum hat er's geschlossen, da schlägt cs Eins vom Thurm,Und durch die Waffenhalle hinranscht's wie Wettersturm,Verloschen sind die Kerzen, herein tritt schwarz die NachtUnd deckt mit dichtem Schleier die Helle Waffcnpracht.

Und draußen — gehn die Wachen stillschweigend ab und ans,Im Mondstrahl zucken Blitze von Bayonet und Lauf,

Sie späh'n mit scharfen Blicken, so wic's gebeut die Pflicht,

Doch was im Schlosse drinnen geschah, das sah'n sie nicht. —