Hebungen bei der heiligen Beicht. 217
hast Gottes Sohn beleidigt, welcher aus Liebezu dir mit Galle und Essig hat getränkt wer-den wollen. Du hast Gottes Sohn beleidigt,welcher zum letzten Pfände Seiner unendlichenLiebe Maria dich zum Sohne hinterlaffen, undMaria dir zur Mutter gegeben hat. Du hastGottes Sohn beleidigt, welcher für dein Heilam Kreuze hangend gestorben ist.
Du hast Gottes Sohn beleidigt, welcherauferstandcn ist, und zur Rechten des Vaterssitzt, dir das Himmelreich zu geben. Du hastIcsum Christum, deinen Erlöser, deinen Lehr-meister, dein Leben und den Arzt deiner Seelebeleidigt. Du Haft Gott beleidigt, welcher dirunendlich viele Gnaden erwiesen hat, damit Ervon dir geliebt werde. Du hast Gott beleidigt,welcher für so viele Wohlthaten nichts anderesverlangt, als daß du Ihn liebest, und Ihm ge-horchest. Du hast Gott beleidigt, welcher deineLiebe sucht, damit Er dir in diesem Leben dieZufriedenheit, und in dem andern die ewigeGlückseligkeit gebe. Du hast Gott beleidigt,welcher dich liebt wie Seinen Augapfel. MeineSeele! du hast bös gehandelt, und wie Haftdu dich dazu entschließen können? Was hat dirdein Gott zu Leide gethan? Antworte! Warumhast du Ihn beleidigt? Fange wenigstens jetztan, deine Sünden zu beweinen, und Gott zulieben. O wenn ich doch immer jenen Gott gc-
Weg zm» Himmel.
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