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Zwanzigste Betrachtung.
ters noch auf diesem schmerzvollen Wege, aberallemal schlagen, reißen, stoßen Ihn die Unmen-schen, und zwingen Ihn fortzugehen. Endlichbricht dem göttlichen Heilande der Todesschweißaus, Er vergießt häufiges Blut, und kommt sodem Tode nahe. Er würde auch wirklich gestor-ben sein, wenn die göttliche Vorsicht Ihn nichtbeim Leben erhalten hätte, weil sic wollte, daßEr am Kreuze sterbe. Auf der rechten Schulter,wo das Kreuz aufgcladcn war, ist das Fleischzerquetscht und abgeschält, die bloßen Gebeineragen hervor. —
O mein anbetungswürdiger Jesu! dieses soschwere Kreuz trägst Du unschuldig; das Kreuzgebührt mir, der ich schuldig bin, und tausendKreuze und tausendmal den Tod verdient habe.Meine Seele! damit du Jesu die so harte Bürdeverringerest, hilf Ihm das Kreuz tragen durchdie Geduld in Trübsalen. Bilde dir ein, Jesussage auch zu dir, wie Er zu einem Seiner from-men Diener gesagt hat: „Mein Sohn! wenn duMich liebst, und wenn du Mir eine Freude ma-chen willst, so hilf Mir dieses Kreuz tragen."Mein Christ! hilf Jesu das Kreuz tragen, abernicht nur mit Worten, sondern auch im Werke,wenn dir nämlich Trübsale oder Krankheiten zu-stoßcu, wenn ein Unglück dich trifft. Dieß heißtJesum wahrhaft lieben und Ihn uachahmen.