Jesus wird mißhandelt.
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das Zeichen seiner Verrätberei war. Jesuswendete Sich zu den Soldaten und sagte:„Wenn ihr Jesum von Nazareth jucket, so sehet,Ich bin's; wenn ihr also Mich wollet, so fügetMeinen Jüngern kein Leid zu/'
Wie groß ist nicht Deine Liebe, o mein Jesu !In einem Meer von Peinen vergissest Du Dei-ner Selbst, und denkest an Deine Jünger, welchesich von Dir entfernen. Sogleich stoßen die Sol-daten mit Händen und Füßen auf Ihn, undwerfen Ihn zu Boden; sie binden Ihn, sie bela-den Ihn mit Ketten, und schleppen Ihn auf denStraßen gewaltsam und ungestümm fort. Je-sus, gleich einem sanftmüthigen Lamme, von die-sen wüthenden Löwen umruugen, leidet und schweigt.Er wird zuerst zu Annas geführt, sodann zu Kai-phas, welcher dieses Jabr Hoherpriester war.Da wird Er öffentlich mit den schimpflichstenBackenstreichen geschlagen. Er wird verläum-dct, als des Todes schuldig erklärt, als ein Got-teslästerer ausgerufen, verspieen, ins Angesichtgeschlagen, mit Unbilden überhäuft, und auf alleArt mißhandelt. Sie bedecken Ihn mit Schmackund Schande, verbinden Ihm die Augen, undunter grausamen Backenstreichcn sagen sie spott-weise zu Ihm: „Prophezeihe uns, Christe, werDich geschlagen hat." (Matth. 26, 22.) Owelch wichtige Ursachen haben wir, Jesum zulieben, der aus Liebe zu den Menschen mit